„Grauschnauzen“ kleine MOMENTE des GLÜCKS – so wichtig für Mensch und Tier……. ( TEIL 1 )

Wer das Glück hat, seinen Hund auch im betagten Hundealter an seiner Seite zu haben weiß vielleicht, wovon ich in den folgenden Zeilen rede.

Die meisten von Euch, die eine „Grauschnauze“ neben sich wissen, haben schon eine lange Zeit gemeinsam mit ihrem Hund verbracht. Schaut einmal zurück auf die letzten Jahre…wie oft haben sich Eure Lebensbedingungen geändert?

Ein Umzug, ein neuer Lebenspartner, vielleicht das erste Kind, andere Arbeitszeiten, ein weiteres Haustier, neue Hobbies, weniger Freizeit …

Und wie oft hat sich Euer Hund in den letzten Jahren geduldig an die veränderten Bedingungen angepasst?


Betrachten wir nun die letzten Jahre aus der Sicht des Hundes: was hat sich da alles verändert?

Welpenalter, Rüpelphase, Futterwechsel, Ausbildung, Hundesport, Verletzungen, Verhaltensänderungen….

Wie oft habt ihr in den letzten Jahren überlegt, wie es für den Hund am angenehmsten ist und was in welcher Lebensphase zu tun ist, weil wir für das Wohlergehen und die Gesundheit unseres Hundes verantwortlich sind?

In einem guten Mensch-Hund-Team, reagieren beide Seiten auf die Bedürfnisse des Anderen und finden immer wieder einen gemeinsamen „Nenner“. Man spielt sich aufeinander ein, kennt die Stärken, Schwächen und Vorlieben des Anderen und kann sich bestenfalls blind vertrauen!


Und gerade dann, wenn man sich so richtig aneinander gewöhnt hat – wenn man sich „ohne Worte“ versteht – wenn der eine schon weiß, was der andere gleich tun wird, weil man schon so viele Jahre miteinander geteilt hat – gerade dann muss der Mensch wieder ganz genau auf seinen alternden Hund achten und neue Bedingungen schaffen.


Wenn sich Bedürfnisse ändern, dürfen Glücksmomente nicht weniger werden, sondern nur anders:

„Mein Hund schafft keine langen Spaziergänge mehr“ –

vielleicht fehlen Euch die langen Runden von früher, vielleicht nutzt ihr die freigewordene Zeit längst für etwas anderes, aber auch die kleinen Runden können schön sein!

Es muss nicht jeden Tag immer wieder derselbe Gang bis zum Baum und zurück sein! Seid ihr früher zum Wald gelaufen? Dann fahrt doch heute mal mit dem Auto hin und geht dort Eure 10 Minuten –

für Euren Hund sicherlich ein kleiner Glücksmoment: andere Gerüche, anderer Boden, andere Umgebung…

„Früher hat er so gerne mit seinem Bällchen gespielt“ –

tja, für die alten Knochen und Muskeln sicher nicht der beste Sport 😉 , aber muss der Ball noch immer geworfen werden? Muss der Hund dazu animiert werden, wie ein Junghund hinterher zu rennen?

Nein – passt Euch doch einfach an und entwickelt ein neues Spiel mit dem heiß geliebten Ball. Der Kopf Eures Hundes ist noch lange nicht so eingerostet, wie es vielleicht scheinen mag und er kann immer noch, wenn auch manchmal langsamer dazu lernen.  Versteckt den Ball und lasst ihn suchen –

für Euren Hund sicherlich ein kleiner Glücksmoment: ihr schenkt ihm Eure ganze Aufmerksamkeit, ein geliebtes Spielzeug wird wieder benutzt und er darf seinen Kopf anstrengen…

Mit diesen Gedanken grüßt Euch Eure

Britta Reiland – Gesundheit auf 4 Beinen – TCM – Akupunktur und Tierphysiotherapie – http://www.tierphysiotherapie.info




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